Finanzen 

Pukllasunchis finanziert sich aus diversen Quellen; je nach Tätigkeitsfeld setzen sich die Finanzquellen aber unterschiedlich zusammen.

Für die Basiskosten der Modellschule kommen die Eltern zu rund 85% auf; mit den Schulgeldern der Eltern kann die Schule ihren Grundbetrieb also weitgehend sicherstellen. Die Sonderprogramme hingegen, die zu einem wesentlichen Teil das Besondere der Modellschule ausmachen, sind ausschliesslich von den in der Schweiz gesammelten Spenden und spezifischen Beiträgen von Hilfswerken abhängig. Dasselbe gilt auch für die Ausrüstung und die Infrastruktur der Schule. Nimmt man die Gesamtkosten der Modellschule, so machen die Beiträge der Eltern 70%, die Spenden und Beiträge der Hilfswerke etwas 30% aus. Der peruanische Staat trägt seit 2012 nichts mehr zur Finanzierung der Modellschule bei.

Die anderen Projekte werden ausschliesslich über zweckbestimmte Beiträge der Hilfswerke (knapp 80%) und den Spenden aus der Schweiz (rund 20%) finanziert. Der Grad der Eigenfinanzierung über selbsterwirtschaftete Erträge (v.a. Kursgelder) ist mit 4% noch tief.

Ausserordentliche Investitionen (wie z.B. die Überführung der Schreinerei von Pukllasunchis in ein eigenständiges profitorientiertes Unternehmen) sind nur über grosszügige Zuwendungen von Einzelpersonen und Institutionen zu finanzieren.

Die von Pukllasunchis erhobenen Schulgelder richten sich nach dem Einkommen der Eltern. Eltern aus der Mittelschicht entrichten neben dem normalen Schulgeld einen Solidaritätsbeitrag und ermöglichen so Kindern aus den Armenvierteln,
deren Eltern nur einen geringen oder gar nur symbolischen Beitrag bezahlen können, den Besuch der Modellschule.